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28.11.2025
14:31 Uhr
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Es gibt Menschen, die automatisch versuchen zu schlichten, wenn andere streiten. Eine gute Eigenschaft? Für sie selbst eher nicht, sagt die Psychologin Tara Christopeit.

Zwei Menschen streiten sich und es vermittelt ein dritter. Im Freundeskreis, im Job und natürlich in der Familie. Jede und jeder kennt diese Person, die darauf aus ist, zu schlichten. Die scheinbar gar nicht anders kann, als die Wogen zu glätten. Wann aber hat es Sinn, diese Rolle einzunehmen? Und wann gerät man unter die Räder, wenn man ständig auf die anderen schaut? Die Psychotherapeutin Tara Christopeit hat dafür eine Formel. ZEITmagazin: Frau Christopeit, was sind das Ihrer Erfahrung nach für Menschen, die die Rolle des Vermittelnden übernehmen?