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23.11.2025
16:47 Uhr
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Als Kinder wurden sie mit "Stranger Things" berühmt. Der Preis? Panikattacken, Liebeserklärungen von 40-Jährigen. Nun endet die Serie. Zwei Hauptdarsteller erzählen.

In einem Wartezimmer in Los Angeles sitzen zwei Jungs, die zehn Jahre später weltberühmt sein werden. Gleich werden sie zum ersten Mal eine Szene zusammen spielen. Der eine heißt Finn Wolfhard, er ist zwölf Jahre alt, und wippt mit dem Bein. Der andere, Gaten Matarazzo, 13, kaut an den Fingernägeln. Sie wissen nicht, dass sie keine Konkurrenz haben. Sie schauen sich an, sagen "Hi". Sie gehören im Jahr 2015 zu mehr als tausend Kindern, die sich für eine Serie bewerben, die damals noch den Titel Montauk trägt. Benannt nach einem realen Ort, über den Verschwörungstheorien kursieren: Die US-Regierung soll dort in den Siebziger- und Achtzigerjahren in geheimen Experimenten versucht haben, die Gedanken von Millionen Amerikanerinnen und Amerikanern fernzusteuern.