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13.01.2026
20:11 Uhr
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Stefan Kuntz hat den HSV offenbar doch nicht freiwillig verlassen – sondern weil es Vorwürfe von schwerwiegendem Fehlverhalten gab. Was bislang bekannt ist.

Der Hamburger Sport-Verein stellte sich mehrfach hinter Mitarbeiter, gegen die schwere Vorwürfe laut wurden. Im Jahr 2019 etwa, als es fast jeden Tag Schlagzeilen zur Identität des Flügelspielers Bakery Jatta gab, und auch drei Jahre später, als der Verteidiger Mario Vušković positiv auf das verbotene Dopingmittel EPO getestet wurde. Bei Stefan Kuntz, bis Ende Dezember noch Sportvorstand beim HSV, ist das anders. Als der HSV zu Beginn des Jahres die Trennung von Stefan Kuntz bekannt gab, jenem Mann, der den Aufstieg des Vereins in die Erste Bundesliga maßgeblich mitverantwortete, war die offizielle Begründung knapp. Der Sportvorstand habe den Aufsichtsrat aus "persönlichen familiären Gründen" um eine sofortige Vertragsbeendigung gebeten.