Zeit 01.02.2026
13:00 Uhr

(+) Spionageprozess in Österreich: Aufträge aus Moskau


Ein Agent in Wien soll Jan Marsalek und Russlands FSB mit Infos versorgt haben. Eine Datei auf seinem Handy liest sich wie eine Anleitung für Morde auf deutschem Boden.

(+) Spionageprozess in Österreich: Aufträge aus Moskau
Zu den vier Dingen, die einen Menschen zum Verräter machen, zählen Geheimdienstler seit je Geld, Zwang, Eitelkeit und Überzeugung. Sie wissen auch, dass es eine plausible Erklärung braucht, wenn eine Operation auffliegt. Verschleierung ist das Geschäft von Agenten. Die Frage ist dann nur, was passiert, wenn ein Verrat auffliegt? Zwölf Tage nachdem ein russischer Auftragskiller im Kleinen Tiergarten in Berlin den tschetschenischen Georgier Selimchan Changoschwili mit mehreren Kopfschüssen niedergestreckt hat, setzt sich in Österreich ein Mann an seinen Computer und schreibt eine Fehleranalyse. Weil der Mörder schon kurz nach dem Attentat von der Polizei gefasst wurde, sieht sich der Mann in seinem Dossier dazu genötigt, Empfehlungen dafür zu geben, wie solche Operationen künftig erfolgreich ablaufen können.