Zeit 20.01.2026
15:43 Uhr

(+) Sicherheit im Bundestag: Wer ist zu gefährlich für den Bundestag?


Sieben AfD-Mitarbeiter dürfen den Bundestag nicht mehr betreten. Aber die Regeln für den Schutz des Parlaments reichen vielen Abgeordneten nicht – nun soll es neue geben.

(+) Sicherheit im Bundestag: Wer ist zu gefährlich für den Bundestag?
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat ein Amt, das kaum jemand kennt: Sie ist auch Polizeichefin, zuständig für die Beamten, die den Bundestag schützen sollen. Was die Sicherheit des Parlaments angeht, richtet sich ihr Blick derzeit nicht nur auf Angreifer von außen, sondern auch auf Gefahren aus dem Innern. Weil die AfD derzeit mit ihrer bislang größten Fraktion aus 151 Abgeordneten im Bundestag sitzt, fürchten Politiker der anderen Parteien mehr denn je um die Sicherheit des Hauses: Eine frühere AfD-Bundestagsabgeordnete muss sich derzeit vor Gericht verantworten, sie soll als Parlamentarierin einen Angriff auf das Parlament mitvorbereitet und mutmaßliche Komplizen durch die Liegenschaften geführt haben. Mitglieder der AfD-Fraktion pflegen nicht nur enge Verbindungen nach Moskau, sie rekrutieren auch im rechtsextremen Vorfeld, etwa bei Burschenschaften oder den Identitären, deren Aktivisten auch mal Kampfsport trainieren.