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08.02.2026
15:04 Uhr
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Es ist eine romantische Komödie – aber eine, die in Kabul spielt. Hier spricht Shahrbanoo Sadat über ihren Film "No Good Men", der in diesem Jahr die Berlinale eröffnet.

Die Regisseurin Shahrbanoo Sadat, Jahrgang 1990, ist ein Ausnahmetalent: Im Alter von 20 Jahren drehte sie ihren ersten Kurzfilm. Es folgten zwei Spielfilme, die in Cannes ausgezeichnet wurden, und nun wird ihr dritter Film "No Good Men" am 12. Januar die Berlinale eröffnen. Seit sie 2021 aus dem von den Taliban eroberten Kabul fliehen musste, lebt Sadat in Hamburg. "No Good Men" – der dritte Teil einer fünfteiligen Filmserie über Afghanistan – wurde zum Teil dort gedreht und unter anderem von der Moin-Filmförderung unterstützt. Beim Interview in einem Hamburger Café spricht sie darüber, warum es im Stadtteil Billstedt möglich ist, einen Film zu drehen, der in Kabul spielt, warum man ihre Arbeit in Afghanistan nicht mag und wie sie ungewollt zu ihrer eigenen Hauptdarstellerin wurde.