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21.01.2026
16:51 Uhr
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Die SVP will das öffentliche Radio und Fernsehen halbieren. Was würde das bedeuten – und wer würde davon profitieren?

Keine eigene Nachrichtensendung. Stattdessen Unterhaltung und "volkstümliche Belehrungen". Nur drei Jahre nachdem der Bund 1931 die Schweizerische Rundspruchgesellschaft (SRG) gegründet hatte, kam es zum Eklat. Die SRG wollte endlich selbst recherchierte News senden, für die Zeitungsverleger war das eine "Kriegserklärung an die Presse". Der damalige Medienminister Marcel Pilet-Golaz setzte eine Kommission ein, und die entschied: Die SRG darf sich auch künftig nicht selbst um die Nachrichten kümmern, sondern muss diese weiterhin von der Schweizerischen Depeschenagentur beziehen, die den Verlegern gehört. Diese wählte die Meldungen für das Radio aus, redigierte sie und las sie selbst vor.