Zeit 06.12.2025
12:07 Uhr

(+) Schicksalsschläge: "Als ich die Augen aufschlug, wusste ich: Mein Kind ist tot"


Sie haben das Schlimmste erlebt – aber sind nicht daran zerbrochen. Vier Menschen erzählen von ihrem Schicksalsschlag. Und wie sie Mut und Kraft fanden, weiterzumachen.

(+) Schicksalsschläge:
Frank O. Gehry im Jahr 2017 bei der Eröffnung des von ihm entworfenen Pierre-Boulez-Saals in Berlin. (Foto: Michele Tantussi/Getty Images)
Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 49/2025. Oft ist es nur ein kleiner Moment Unachtsamkeit, einfach Pech – und das Leben ist plötzlich nie mehr wie es war. Wenn Menschen schlimme Dinge zustoßen, können sie daran zerbrechen. Oder sie kämpfen sich raus. Hier erzählen vier Menschen, wie sie das geschafft haben. Patrick Minrath, 49 Jahre Wenige Sekunden vor sechs Jahren veränderten mein Leben komplett. Ich war mit meiner Familie und Freunden im Spanienurlaub. Am zweiten Tag planten ein paar von uns eine Radtour. Zwei, drei Stunden, nicht länger. Meine beiden Söhne waren dagegen, sie wollten, dass ich mit ihnen schwimmen gehe. Ich habe mich aber für die Radtour entschieden – die erste richtige Fahrt mit meinem neuen Rennrad. Ich habe den Speed geliebt.