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12.02.2026
16:57 Uhr
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Im Film "Rose" spielt Sandra Hüller eine Frau, die sich als Mann ausgibt, und Caro Braun ihre Ehefrau. Ein Gespräch über Penisattrappen und nervige Geschlechterrollen

DIE ZEIT: Sandra Hüller, Caro Braun, die Berlinale beginnt. Ihr Film Rose läuft im Wettbewerb. Was verbinden Sie mit dem Festival? Caro Braun: Letztes Jahr war ich zum ersten Mal dabei. Ich fand’s toll, dort Kolleginnen zu treffen, sich weiter zu vernetzen, dieses riesige Publikumsfestival zu erleben, das sich zur Stadt öffnet. Praktischerweise findet die Berlinale auch noch in Berlin statt, wo ich seit einem halben Jahr wohne. Sandra Hüller: Meine erste Berlinale war 2006 und legte sozusagen den Grundstein für die Anerkennung meiner Kinoarbeit (Hüller gewann damals für die Hauptrolle in Hans-Christian Schmids Requiem den Silbernen Bären, Anm. d. Red.). 2019 war ich in der Jury, und an die Arbeit mit Juliette Binoche in unserer Gruppe erinnere ich mich sehr gern, auch an die gemeinsame Zeit mit dem damaligen Festivalleiter Dieter Kosslick. Die neue Leiterin Tricia Tuttle habe ich noch nicht getroffen, aber das wird jetzt, hoffe ich, nachgeholt.