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23.01.2026
19:18 Uhr
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Der Terrorgruppe der Sächsischen Separatisten wird vorgeworfen, einen Umsturz geplant zu haben. Zum Prozessauftakt zeigt sich: Das Verfahren dürfte turbulent werden.

Eigentlich sollte zügig die Anklageschrift verlesen werden. Doch der Beginn der mündlichen Verhandlung gegen die militante Extremistengruppe Sächsische Separatisten stockt schon nach fünf Minuten. Die Vorsitzende Richterin Simone Herberger unterbricht die Verhandlung, nachdem einer der Strafverteidiger beantragt hatte, die Öffentlichkeit vom Prozess auszuschließen. Mehrere Anwälte streiten mit Herberger, ob eine Diskussion darüber zulässig sei. Nach einem Wortgefecht zieht sich das Gericht zur Beratung zurück, nach einer Stunde und zwei weiteren Unterbrechungen steht fest: Der Antrag wird nichtöffentlich verhandelt. Besucher und Presse müssen den Saal verlassen.