Zeit 08.12.2025
09:03 Uhr

(+) Riester-Reform: Die Riester-Rente bekommt ein Update


Die Regierung verspricht eine Rentenreform ohne Denkverbote. Finanzminister Klingbeil wagt das mit der Riester-Reform. Doch viel Aufbruch steckt in dem Entwurf nicht.

(+) Riester-Reform: Die Riester-Rente bekommt ein Update
Die Debatte um die Rente dreht sich längst im Kreis der Schlagworte. "Keine Denkverbote, keine Tabus", forderte Bundeskanzler Friedrich Merz von der Rentenkommission, die noch in diesem Jahr eingesetzt werden soll. Arbeitsministerin Bärbel Bas sprach kürzlich in den ARD-Tagesthemen davon, nicht nur an "zwei Schräubchen" drehen zu wollen, sondern ein ganz neues System zu entwerfen. In dieser aufgeladenen Atmosphäre legt Finanzminister Lars Klingbeil einen Reformvorschlag für die staatlich geförderte private Altersvorsorge vor. Also das, was bisher als Riester-Rente bekannt ist. Der Referentenentwurf, der der ZEIT vorliegt, verspricht viel: Die neue Vorsorge soll "kostengünstiger, renditestärker, unbürokratischer, flexibler, einfacher und transparenter" werden. Klingt nach Aufbruch. Aber ist es das?