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20.11.2025
14:32 Uhr
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Die SPD will am geplanten Rentenpaket festhalten und behauptet, es schütze Geringverdiener im Alter. Dabei gäbe es bessere Mittel, um diese Menschen stärker abzusichern.

Im Streit um die Rente hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) einen neuen, etwas sperrigen Begriff ins Spiel gebracht. Die geplante Haltelinie sei "eine Armutspräventionsgrenze", sagte sie diese Woche. Ihr Argument: Das Rentenpaket hilft gegen Altersarmut und ist daher nicht verhandelbar. Das ist eine gewagte Behauptung. Richtig ist: Altersarmut ist in Deutschland ein ernsthaftes Problem, gegen das dringend etwas unternommen werden muss. Die von Bas und anderen jetzt ins Spiel gebrachte Haltelinie ist aber nicht das richtige Mittel dagegen. Was die Regierung damit plant, ist teuer und verfehlt seinen Zweck.