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02.03.2026
14:07 Uhr
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Donald Trump will einen Regimewechsel im Iran herbeibomben. Das hat in der Geschichte so gut wie nie geklappt. Und die USA scheuen ein dafür notwendiges Risiko.

Sein Tod löste in Teheran spontane Freudebekundungen bei Regimegegnern aus: Als am Samstag die Nachricht durchsickerte, dass Ajatollah Ali Chamenei, das geistliche Oberhaupt des Irans, während der Angriffe Israels und der USA getötet wurde, waren in Teheran Jubelrufe zu hören. Einige mutige Menschen feierten zudem in Orten im Süden draußen. Am Sonntagmorgen aber demonstrierte das Regime bereits wieder Stärke. Trauernde Anhänger zogen mit Iranflaggen und Bildern des getöteten religiösen Führers durch die Städte, und auf den Straßen patrouillierten Milizen, die Kritiker der Machthaber einschüchtern sollten. Ein Ende der Herrschaft der Ajatollahs ist auch drei Tage nach Kriegsbeginn nicht zu sehen. Dabei ist der Regime-Change, ein Machtwechsel im Iran, eines der wichtigsten postulierten Ziele der Vereinigten Staaten.