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07.03.2026
17:23 Uhr
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Der Staat will privates Sparen fürs Alter weiter fördern – und die Riesterrente reformieren. Wem das tatsächlich was bringt – und warum es für Jüngere teuer wird.

Es gibt dieses Bild vom Geld, das unter der Matratze liegt. Es taugt als etwas überbeanspruchte Pointe in jeder Debatte über deutsche Spargewohnheiten und ist fast immer als Warnung gemeint. Wer so spart, lässt sein Geld ungenutzt, verliert es gar, weil die Inflation es abwertet. Genau daran knüpfte Finanzminister Lars Klingbeil an, als er das neue Altersvorsorge-Depot seiner Regierung Ende Februar im Bundestag bewarb. Der Staat will künftig stärker fördern, dass Menschen privat am Kapitalmarkt fürs Alter vorsorgen – etwa über börsengehandelte Indexfonds, kurz ETFs. Das sei immerhin besser, als wenn das Geld "auf Sparkonten oder unter der Matratze" liegt, sagte der SPD-Politiker.