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22.11.2025
20:04 Uhr
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Auf einen Therapieplatz muss man bei einer Angststörung oft monatelang warten. Eine Psychiaterin erklärt, wann Medikamente helfen – und welche das Problem vergrößern.

Keine psychische Erkrankung ist in Deutschland häufiger als die Angststörung. Dabei wissen Psychotherapeuten eigentlich gut, was dagegen hilft. Besonders wirksam: Die Expositionstherapie, in der Patienten sich den bedrohlichen Situationen begleitet aussetzen und lernen, mit ihrer Angst umzugehen. Und Medikamente? Welche Rolle die unterschiedlichen Wirkstoffe spielen können, haben wir Katharina Domschke gefragt, Professorin an der Universität Freiburg und ärztliche Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am dortigen Universitätsklinikum.