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26.01.2026
12:55 Uhr
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Wer mittags schläft, ist faul? Unsinn, zeigt eine neue Studie. Schon ein kurzer Nap verändert das Gehirn. Was genau passiert – und warum uns das leistungsfähiger macht.

Der Mittagsschlaf bietet seit jeher Stoff für unterhaltsame Debatten. Seine Gegner sehen in ihm den ultimativen Ausdruck von Faulheit, seine Befürworter eine Quelle für Kreativität und Leistung. Letztere berufen sich auf Aristoteles, Albert Einstein oder Leonardo da Vinci, die bekanntermaßen Kraft aus Powernaps zogen, obwohl die damals noch nicht so hießen. Oder sie verweisen auf Länder, in denen die Siesta zum Kulturgut zählt. Nun gibt ihnen auch die Forschung recht. Eine neue Studie zeigt: Schon kurze Schlafphasen führen zu messbaren Veränderungen im Gehirn, die uns anschließend aufnahmefähiger machen.