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29.11.2025
08:50 Uhr
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Philip Montgomery fotografiert die Bruchstellen im amerikanischen Alltag ebenso wie Prominente. Wie gelingt ihm der Spagat zwischen Gesellschaftskritik und Trump-Porträt?

Der mexikanisch-amerikanische Fotograf Philip Montgomery fotografiert die Krisen der US-amerikanischen Gegenwart. Seine Bilder aus der Coronazeit und von Black-Lives-Matter-Protesten haben ihm große Aufmerksamkeit gebracht, inzwischen porträtiert er für die wichtigsten Medien der USA auch Donald Trump, Joe Biden oder Lady Gaga. In den Hamburger Deichtorhallen zeigt derzeit die Ausstellung "American Cycles" seine Arbeit. Wir haben Montgomery zum Gespräch in Berlin getroffen. DIE ZEIT: Philip Montgomery, Ihr Stil ist sehr markant, fast schon filmisch. Woher kommt das?