|
16.01.2026
07:59 Uhr
|
Nudeln selbst herzustellen, kann noch schöner sein, als sie zu essen, findet unsere Autorin. Diesmal macht sie Tonnarelli, genauer: Pasta alla chitarra con pallottine.

Ich liebe es, Pasta selbst zu machen. Vor über dreißig Jahren habe ich damit begonnen – damals am Gardasee, wo mir gezeigt wurde, wie Pastateig geknetet und Tortellini geformt werden. Es entspannt und erfüllt mich, wenn eine Reihe wohlgeformter Tortellini neben der anderen liegt. Ein ganz und gar sinnlicher Akt! Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass ich lieber Nudeln mit meinen Händen herstelle, als sie zu essen. In meinen Kochkursen biete ich daher meistens Pasta an: Tortellini, Agnolotti oder Pappardelle, für die es Eier und Weizenmehl braucht. Einen Sack Farina 00, ein besonders fein gemahlenes Weichweizenmehl, habe ich immer in Bioqualität in der Küche. Seltener arbeite ich mit Hartweizenmehl, dem Semolina und Wasser, woraus Cavatelli oder Orechiette geformt werden.