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28.11.2025
07:30 Uhr
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Die Grünen würden sich selbst gern mal wieder überraschen. Aber wie? Das soll das Wochenende zeigen. Bloß gären im Verborgenen alte Konflikte.

Nach etwa einem halben Jahr ohne Regierungsämter mischt sich langsam eine Frustnote in die Stimmen, wenn man mit prominenten Grünen spricht, sobald die Kameras und Mikrofone aus sind. Die Lage der Partei? Nicht zufriedenstellend. Der Unmut wächst, und zwar – das macht die Sache so verzwackt – nicht etwa, weil Partei- und Fraktionsführung besonders viele krasse Fehler begingen. Im Gegenteil: Alle mühen sich redlich. Von den üblichen Egotrips und Reibungsverlusten zwischen den Hierarchieebenen mal abgesehen, hat niemand grundsätzlich was auszusetzen. Oder einen Gegenentwurf. Und doch fehlen bisher die messbaren Erfolge.