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21.02.2026
10:09 Uhr
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Die meisten nehmen Olympische Spiele am Fernseher wahr. Unser Fotograf reiste hingegen in alle Austragungsorte – und hat einen ganz eigenen Blick auf die Spiele.

Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 08/26. Es sind die Nächte, in denen deutlich wird, dass etwas nicht zusammenpasst zwischen den Winterspielen 2026 und mir. Ich hatte mir vorgenommen, mir ein eigenes Bild der Spiele zu machen, deren Austragungsstätten Hunderte Kilometer und unzählige Serpentinen von einander entfernt sind. So weit, dass mir die Wegstrecken zwischen ihnen in besserer Erinnerung geblieben sind als die Wettkämpfe. So weit, dass das Reisen zu einer eigenen Disziplin wird und das Fotografieren die Frage aufwirft: Wer bin ich hier als jemand, der nur das wahrnimmt und mit einer einfachen Kamera festhält, was vor Ort mit zwei Augen zu sehen ist, während im Fernsehen von fast jedem Fleck der Erde aus jeder Winkel des Geschehens zugleich sichtbar ist?