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21.02.2026
15:56 Uhr
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Der Gastgeber Italien gewann so viele Medaillen wie noch nie zuvor. Weil er seine Sportler besser bezahlt, Tradition hat – und sich um sportliche Mütter kümmert.

Am italienischsten waren diese Olympischen Spiele da, wo man es zunächst einmal nicht vermutet hatte: auf der Eisschnelllaufbahn. Rund um die Goldmedaillen von Francesca Lollobrigida und der Teamverfolgung der Männer wurde gejubelt, vor Glück geweint, unzählige italienische Flaggen wehten durch die Halle. Und das, obwohl Italien zuletzt vor 20 Jahren Gold in einer Eisschnelllaufdisziplin gewonnen hatte. Und das, obwohl im Land nur 765 Eisschnellläufer aktiv sind. Zum Vergleich: In den Niederlanden sind es mehr als 60.000.