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27.09.2026
13:22 Uhr
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Schon wieder haben die Schweizer Rechtspopulisten eine Abstimmung verloren. Das Land will seine Neutralität weiterhin flexibel handhaben. Diesen Sieg gilt es zu nutzen.

Es hätte für die Schweiz ein düsteres Jahr werden können, dieses 2026. Im März, da entschied das Land darüber, ob sein öffentlicher Rundfunk auf ein Rumpfgebilde zusammengespart werden soll. Unfähig, auch nur ansatzweise das bisherige Programm zu senden. Im Juni ging es um die Frage, ob die Schweiz eine fixe Bevölkerungsobergrenze einführen will. Bis 2050 dürften nicht mehr als 10 Millionen Menschen hierzulande leben. Was mittelfristig dazu führen würde, die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union aufzukündigen. Und jetzt, an diesem letzten Septembersonntag, stand ein Prinzip zur Abstimmung, das zur Schweiz gehört wie die schönsten Berge, die beste Schokolade oder Roger Federer: die Neutralität.