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11.02.2026
16:20 Uhr
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Der israelisch-arabische Krieg 1948/49 endet für die Palästinenser in Flucht und Vertreibung. Die Nakba, die Katastrophe, prägt die palästinensische Identität bis heute.

Am Nachmittag des 14. Mai 1948 verliest David Ben Gurion in Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel. Er verspricht all seinen Bürgern "soziale und politische Gleichberechtigung", für Männer und Frauen, egal welcher Religion oder "Rasse" sie angehören. Den Nachbarstaaten und ihren Völkern reiche man die Hand zum Frieden. Schon in der Nacht zum 15. Mai marschieren Truppen aus fünf arabischen Nachbarstaaten über die Grenze. Sie wollen Israel wieder von der Landkarte tilgen. Die Soldaten kommen aus Ägypten, Syrien, dem Irak, Libanon und Jordanien, auch kleinere saudische und jemenitische Verbände schließen sich an. Ein Kampf David gegen Goliath – den Israel für sich entscheidet. Wie kann es sein, dass dieser kleine, gerade gegründete Staat seinen scheinbar übermächtigen Gegnern widersteht, ja sie innerhalb eines Jahres aus dem Feld schlägt?