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16.12.2025
15:05 Uhr
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Donald Trumps Äußerungen zum Mord an Regisseur Rob Reiner und seiner Frau in Los Angeles sind ein bizarres Zeitdokument. Und selbst für seine Verhältnisse verstörend.

Dass Donald Trump neben seiner Funktion als US-Präsident noch mindestens eine weitere Rolle ausfüllt, die des Chefkommentators von Ereignissen, daran hat man sich in den USA längst gewöhnt. Es scheint dieser Tage so zu sein, als könne fast nichts Wesentliches auf der Welt geschehen, ohne dass Trump versuchen würde, es in einem Social-Media-Post oder durch eine Äußerung vor Kameras politisch zu instrumentalisieren. Irgendeinen Dreh scheint er immer zu finden, oft enthält der wenig Empathie anderen gegenüber und dafür umso mehr Selbstlob.