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04.03.2026
05:26 Uhr
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Und die Eltern sind der noch größere Feind. Hier erzählen Lehrkräfte, welche Strukturen ihnen die Arbeit erschweren – und wie sich das ändern ließe.

Schulen sollen Kindern vor allem Wissen und Orientierung vermitteln. Doch vielerorts wirkt es so, als müsse das System vor allem eines: nicht zusammenbrechen. Im vergangenen Schuljahr wurden in Deutschland rund 11,4 Millionen Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das entspricht einem Anstieg von knapp einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr Schüler, größere Klassen – das bedeutet mehr Arbeit für die Lehrkraft. Der Grundschullehrer Markus Hoppe* hat etwa das Gefühl, den einzelnen Kindern in seiner Klasse nicht gerecht werden zu können. Er ist einer von rund 90 Lehrkräften, die sich auf unseren ZEIT-Leseraufruf gemeldet haben, was sich an Schulen verbessern müsste.