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24.01.2026
14:47 Uhr
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Sie kennen Misosuppen nur als Vorspeise im Sushi-Restaurant? Ging unserer Autorin auch so. Dann probierte sie dieses Rezept – und löffelt seitdem durchgängig Misosuppe.

Furchtbares hört man über Social Media. Aber ich liege unter einer warmen Decke und sehe mir kleine Videos über Suppen an. Was kann daran schlecht sein? So bin ich auf dieses Rezept für Misosuppe gestoßen, eine japanische Mom zeigt die Zubereitung auf ihrem Account. Ich kannte Misosuppe bislang nur als Beilage in Sushi-Restaurants. Diese hier schmeckt anders. Wie eine echte Mahlzeit. Wärmend und leicht zugleich. Ich habe sie diese Woche schon fünfmal gegessen. In einem Topf das leicht gesalzene Wasser zusammen mit dem (zuvor einmal kurz abgespülten) Reis aufkochen und dann das Ganze bei geschlossenem Deckel köcheln lassen – circa 30 Minuten benötigt Naturreis (Garzeit auf der Packung beachten). Etwa 12 Minuten vor Ende der Kochzeit gibt man die geschälten und in etwa 2 cm große Würfel geschnittenen Kartoffeln hinzu. (Man könnte anstelle der Kartoffeln auch Kürbiswürfel nehmen – das probiere ich als Nächstes aus.) Sind die Kartoffeln gar, kommen die geputzten, in Streifen geschnittenen Austernpilze und die gewaschenen, in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln dazu. Sollte jetzt zu wenig Wasser im Topf sein, noch welches hinzufügen. Deckel wieder auflegen und alles kurz durchziehen lassen. Jetzt die Misopaste hinzugeben (ich kaufe welche aus dem Kühlregal im Asiashop, es gibt gute Misopaste auch im Biomarkt). Sobald die Paste im Topf ist, die Suppe nicht mehr aufkochen.