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12.02.2026
12:10 Uhr
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Der Jobeinstieg ist für Mint-Absolventen oft mit Druck oder Versagensangst verbunden. Zwei Experten erklären, wie man gelassener bleibt und nicht ausbrennt.

ZEIT Campus: Herr Otzenberger, Herr Tubau, Sie arbeiten im Mental-Health-Team des europäischen Kernforschungszentrums Cern. Welche psychischen Probleme beobachten Sie bei Mitarbeitenden, die frisch von der Uni ans Cern kommen? Raphael Otzenberger: Stress, Angstzustände und Erschöpfung sind die häufigsten Probleme. Oft hängen sie mit hohem Leistungsdruck zusammen. Gerade bei Doktorand:innen, die über drei Jahre unter Hochdruck arbeiten, beobachten wir chronischen Stress. Der zeigt sich in Konzentrationsproblemen oder ausgeprägter Prokrastination.