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29.01.2026
15:27 Uhr
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Mercedes streicht zu Hause Stellen und baut die Produktion in Ungarn aus. Ein weiterer Schritt hin zu Deutschlands Deindustrialisierung?

So ganz scheint die Mercedes-Managerin noch nicht fassen zu können, was sie mit ihrem Team da geschafft hat. "Gebaut in nur neun Monaten, Rekord!", ruft Katja Hedemann und öffnet der kleinen Delegation rund um Mercedes-Vorstand Jörg Burzer die Halle, die samt Inneneinrichtung eine Milliarde Euro gekostet hat. Hunderte Maschinen sind aufgereiht, viele gelbe, ein paar rote. Bald werden sie loslegen und Mercedes-Autos fabrizieren. 250 habe man bislang testweise schon einmal bauen dürfen, berichtet Hedemann und schaut wie ein Kind, das den ersehnten Riesen-Lego-Bausatz unterm Christbaum gefunden hat.