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23.01.2026
17:09 Uhr
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Für seinen Vortrag über Remigration wählte der Rechtsextremist einen Ort, an dem es kaum Migration gibt: Vetschau in Brandenburg. Über einen reichlich skurrilen Abend

Die ersten beiden Sitzreihen seien für die Lügenpresse reserviert. Die müssten bitte frei gelassen werden, ruft der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner wie eine Art Warm-Upper von einer kleinen Bühne in den eiskalten Verkaufsraum eines Autohauses hinein, in dem schon lange keine Autos mehr verkauft werden und sich außer den recht zahlreichen Vertretern der Medien, die Sellner gleich zum Entrée verächtlich macht, bisher noch kaum Menschen verloren haben. Weil man heute im "Fokus der gesamten Mainstreampresse" stehe, hätte er da noch eine Bitte oder vielmehr einen Tipp: "Redet nicht mit denen. Einfach ignorieren."