Zeit 24.02.2026
14:39 Uhr

(+) Lehrer: Liebe Lehrer, eure Privilegien gehen zu weit


Einmal verbeamtet, sind Lehrer kaum noch kündbar und kassieren im Alter hohe Pensionen. Zeit, das zu ändern – mit einem Lohn, der steigt, wenn die Leistung passt.

(+) Lehrer: Liebe Lehrer, eure Privilegien gehen zu weit
Eine Beamtin sitzt im Lehrerzimmer, daneben ihre angestellte Kollegin. Beide unterrichten dasselbe, doch ihre Perspektiven könnten gegensätzlicher kaum sein: Die Angestellte befürchtet, dass ihr Vertrag nicht verlängert wird. Sie hätte derzeit Anspruch auf 1.200 Euro Rente und fragt sich, wie sie später davon leben soll. Die Beamtin dagegen ist gelassen, weil sie praktisch unkündbar ist und auf eine deutlich höhere Pension zählen kann. Sie fühlt sich sicher, weil der Staat sie umsorgt. Die Szene mag gestellt sein. Doch sie spiegelt die Realität. Verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer blicken in eine finanziell sichere Zukunft, während viele Angestellte mit Existenzängsten leben. Wer über ein verlässliches Einkommen und höhere Bezüge im Alter verfügt, lebt im Schnitt sogar länger, das zeigen Studien zu Beamten. Doch wieso sollte man diese Sicherheit nur wenigen garantieren, statt sie gerechter zu verteilen? Die Privilegien von verbeamteten Lehrkräften reichen zu weit – und lassen sich anderen Angestellten nicht mehr vermitteln.