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25.11.2025
05:41 Uhr
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An öffentlichen Ladesäulen zahlen E-Autofahrer oft Wucherpreise. Verkehrsminister Schnieder verspricht Besserung. Was sich langfristig für Kunden ändern könnte.

Mal eben an einer öffentlichen Ladesäule das Elektroauto aufladen: Ohne vorherige Recherche kann das teuer werden. Wer zum Beispiel mit einem Abo beim Marktführer Energie Baden-Württemberg (EnBW) an die Ladesäule eines anderen Anbieters fährt, zahlt bis zu 89 Cent pro Kilowattstunde Strom – und damit 128 Prozent mehr als an EnBW-eigenen Ladesäulen. Übersetzt auf die Tankstelle hieße das: 3,90 Euro statt 1,70 Euro für den Liter Diesel. Während solche Preisaufschläge an Tankstellen völlig inakzeptabel wären, sind sie an Ladesäulen eher die Regel als die Ausnahme. Ein unhaltbarer Zustand und eine der größten Hürden beim Hochlauf der Elektromobilität, kritisiert deshalb etwa der ADAC.