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21.11.2025
15:48 Uhr
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Das fragt sich die Kryptoszene, seit die US-Regierung den Betrag beschlagnahmt hat. Von einem, den sie als Herrscher der kriminellen Unterwelt sieht.

Dem kambodschanischen Konzernchef Chen Zhi fehlen Bitcoins im Wert von 11 Milliarden Dollar, und es ist nicht ganz klar, wie das passieren konnte. Als gesichert gilt bloß, wo diese Bitcoins gerade wieder aufgetaucht sind: im US-Justizministerium (DOJ). Die Behörde hat bekannt gegeben, dass sie diese gigantische Menge der Kryptowährung von Chen beschlagnahmt habe – in der Gestalt von 127.271 Bitcoins – und dass sie dem 37-jährigen Kambodschaner Betrug, Geldwäsche und eine Litanei weiterer krimineller Vergehen vorhalte. Wo Chen sich gerade befinde, sei aber nicht bekannt, und die Ermittler drückten sich auch auffällig um eine Erklärung herum, wie genau sie denn in den Besitz der Bitcoins gelangt seien. Die Affäre rüttelt im Augenblick die weltweite Krypto-Szene auf, wo nach einer Serie von Kursstürzen in den vergangenen Wochen ohnehin die Nerven blank liegen. Bedeutet die erfolgreiche Beschlagnahmung bei Chen, dass das digitale Geld doch nicht so sicher vor staatlichen Zugriffen ist, wie man immer geglaubt hat?