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16.01.2026
16:33 Uhr
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Videos und Bilder, die Kindesmissbrauch zeigen, fluten das Netz. Das suggerieren aktuelle Zahlen. Vor allem KI-generiertes Material wird zum Problem – auch durch Grok.

312.030 Meldungen, die nachweislich Bilder und Videos von Kindesmissbrauch enthielten, verzeichnete die Internet Watch Foundation (IWF) im vergangenen Jahr. Das ist eine britische Organisation, die sich darauf spezialisiert hat, Missbrauchsinhalte aus dem Netz zu entfernen. Es ist die größte ihrer Art in Europa. Die Zahl der Meldungen stieg 2025 um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Internet Watch Foundation kann sich jeder und jede melden, der im Internet auf ein Bild oder Video stößt, von dem er oder sie glaubt, dass es Kindesmissbrauch zeigt. Die Analystinnen und Analysten prüfen die Darstellungen. Die IWF arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden zusammen und kann unter sehr strengen Bedingungen auch selbst nach entsprechenden Inhalten suchen, zum Beispiel im Dark Web. Das Ziel der Organisation ist es, die Bilder und Videos aus dem Netz zu bekommen. Dafür kontaktiert sie Hostinganbieter weltweit, damit diese die Inhalte offline nehmen.