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16.02.2026
11:47 Uhr
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Lange hieß es, nur die männliche Samenzelle bestimme das kindliche Geschlecht – per Zufallsprinzip. Eine neue Studie lässt vermuten: Die Muttergene sind doch beteiligt.

Um dieses Thema ging es schon einmal im Stimmt’s, in der ZEIT Nr. 1/18. Damals wurde die Frage nach dem Zufall noch bejaht, im Einklang mit dem landläufigen Konsens. Dem zufolge wird das Geschlecht eines Kindes mit einer Art Münzwurf entschieden, also rein zufällig, und hängt nicht vom Geschlecht der älteren Geschwister ab. Nun jedoch sagt eine neue Studie der Harvard-Universität: Zwar spielt der Zufall tatsächlich eine große Rolle, aber die Münze, die geworfen wird, ist nicht ganz fair, sondern kann ein Geschlecht bevorzugen.