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27.01.2026
10:10 Uhr
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Wenn Enkel oft bei ihren Großeltern sind, ist das nicht unbedingt förderlich für die Gesundheit der Kinder. Das sagt eine neue Studie. Dafür gehe es den Eltern besser.

Arbeiten, einkaufen, Kinder von der Kita holen, dann waschen, putzen, die Steuer erklären – ein Segen, wenn da Großeltern sind, die nach den Kleinen schauen. Doch halt! Regelmäßiger Oma- und Opa-Besuch soll schlecht für die Gesundheit sein, das will eine neue Studie zeigen. Kann das stimmen? Wir haben die Forscherin hinter der Studie angerufen. DIE ZEIT: Frau Ziege, schadet es Kindern, wenn sie regelmäßig von ihren Großeltern betreut werden? So kann man Ihre neue Studie verstehen. Elena Ziege: Ganz so scharf würde ich es nicht formulieren, aber unsere Ergebnisse zeigen, dass es zumindest nicht direkt förderlich für die Gesundheit von Kindern ist, wenn die Großeltern sie betreuen. Das gilt insbesondere für Kinder im Grundschulalter. Die Effekte, die wir gemessen haben, sind nicht sehr stark, aber doch auffällig und signifikant, und sie umfassen die mentale und physische Gesundheit.