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12.01.2026
10:46 Uhr
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Die Linkspartei will in Berlin mit staatlichen Kiezkantinen gegen Armut und Einsamkeit kämpfen. Dabei gäbe es noch einen anderen Weg an den gemeinsamen Esstisch.

Ab und zu ereignet sich in der Berliner Lokalpolitik doch etwas, das auch für den Rest des Landes interessant ist – und zwar nicht nur, um darüber zu spotten. Im September stehen in der Hauptstadt Wahlen an, schon wieder, und die Linke hat sich für den Wahlkampf ein neues Thema überlegt. "Wir alle wollen ein gutes Leben", schrieb sie bereits Mitte Dezember auf ihrem Instagram-Profil. "Dazu gehört auch bezahlbares Essen und Gemeinschaft." Deshalb sollten in allen Berliner Bezirken staatlich finanzierte "Kiezkantinen" eröffnet werden. Für etwa drei bis vier Euro pro Mahlzeit sollen Menschen dort essen können. Zehn Millionen Euro im Jahr würde das den Senat kosten, hat die Partei berechnet. Das Essen soll nicht nur satt machen, sondern auch noch der wachsenden Einsamkeit vorbeugen.