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21.01.2026
08:01 Uhr
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Im Handelskonflikt mit Donald Trump müsse die EU Amerika dort treffen, wo es verletzlich ist, sagt der Ökonom Kenneth Rogoff. Europa könne dabei viel von China lernen.

Wer Kenneth Rogoff, 72, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos treffen will, fängt ihn am besten im Kongress-Café ab, wo er von Tisch zu Tisch zieht, um Interviews zu geben und Hintergrundgespräche zu führen. Der konservative Ökonom lehrt an der US-Universität Harvard und war Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds. DIE ZEIT: Herr Rogoff, Donald Trump hat am Wochenende Europa auf seine eigene Art den Krieg erklärt: Er bestraft Länder mit Zöllen, die seine Gebietsansprüche auf Grönland nicht unterstützen. Hätten Sie mit so einer wuchtigen Maßnahme gerechnet?