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27.02.2026
19:53 Uhr
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Die Bundeswirtschaftsministerin will Betreibern privater Solaranlagen die Förderung streichen – und die Empörung ist groß. Zu Unrecht. Einziges Risiko: die Psychologie.

Eigentlich ist der Tag der offenen Tür der Bundesregierung erst im Juni. Doch aus dem Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) geraten schon jetzt ständig neue halb fertige und noch vertrauliche Gesetzentwürfe an die Öffentlichkeit. Um sogleich Empörung auszulösen bei grünen Politikern, Lobbyisten der erneuerbaren Energien und manchen Journalisten. Das neueste Beispiel ist der 442 Seiten starke Entwurf für ein Update des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), einer Art Grundgesetz der Energiewende. Darin will Reiche nun umsetzen, was sie längst angekündigt hat – die Subventionen für kleine Solaranlagen auf Hausdächern streichen.