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20.01.2026
19:30 Uhr
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Im Netz verbreiten sich KI-generierte Holocaustbilder – weil sie gut fürs Geschäft einiger Firmen sind, glaubt Historikerin Iris Groschek. Das zerstöre Vertrauen.

Mehr als 30 deutsche KZ-Gedenkstätten schlagen Alarm: In einem offenen Brief fordern sie die Betreiber großer Internetplattformen auf, entschlossener gegen geschichtsverfälschende KI-Bilder vorzugehen. Die Einrichtungen warnen vor einer wachsenden Flut frei erfundener Darstellungen zum Nationalsozialismus, die Geschichte verharmlosen oder verkitschen – und vor der schleichenden Entwertung authentischer Zeugnisse. Die Historikerin Iris Groschek von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte erklärt, was hinter den neuen KI-Fälschungen steckt, warum sie die Erinnerungskultur gefährden und welche Verantwortung Techkonzerne und Politik jetzt tragen.