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30.12.2025
17:20 Uhr
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Katzen begleiten uns seit Jahrtausenden in vielen Rollen: mal Göttin, mal Dämon, mal Meme. Was fasziniert uns so sehr an diesem Tier? Eine Ausstellung gibt Aufschluss.

Katzen sind gar nicht so. Sind nicht bloß niedlich und struppig, nicht bloß ewig possierliche Stars auf Instagram und TikTok. Katzen sind auch politische Tiere, wie spätestens im letzten US-Wahlkampf überdeutlich wurde. Da war die Demokratin Kamala Harris vom Republikaner J. D. Vance als "cat lady" geschmäht worden, verbittert, kinderlos, nur ums eigene Haustier kreisend. Woraufhin sich Harris und viele weitere Unterstützerinnen diesen Titel selbstbewusst aneigneten, darunter auch Taylor Swift. Es wurden Mützen mit Katzenohren gestrickt, "Pussyhats", und damit auf den Straßen protestiert. Die Katze, ein Tier des Widerstands.