Zeit 23.11.2025
20:00 Uhr

(+) Josef Aschbacher: "Sollte es Leben außerhalb der Erde geben, ist das ein guter Ort, um danach zu suchen"


Josef Aschbacher träumt davon, Europäer zum Mond zu schicken. Nun muss sich der Chef der Raumfahrtagentur Esa aber mit einem anderen Thema beschäftigen: der Verteidigung.

(+) Josef Aschbacher:
Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 47/2025. DIE ZEIT: Herr Aschbacher, von Ihnen stammt die Geschichte einer fiktiven europäischen Astronautin namens Aurora, die im Jahr 2035 zum Mond fliegt. Die erzählten Sie einmal bei einer Esa-Veranstaltung. Wenn hingegen derzeit übers All gesprochen wird, geht es vor allem um Geopolitik und Souveränität. Haben wir die schönen Visionen verloren? Josef Aschbacher: Nein, die Vision lebt. Die aktuelle Strategie der Europäischen Raumfahrtagentur bis zum Jahr 2040 enthält den Aufbau einer Mondökonomie mit Astronauten und Robotern, auch die Erkundung des Mars und anderer Teile des Universums.