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17.08.2026
13:54 Uhr
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Johannes Liebmann schwamm bei der EM einen Weltrekord, den er selbst kaum fassen konnte. Hinter dem 19-Jährigen steht auch ein außergewöhnlicher Trainer.

Die letzten Rennen der EM in Paris, die so sehr seine war, genoss Johannes Liebmann als Zuschauer. Er sah, wie seine Magdeburger Kollegen am Sonntag die ordentliche Ausbeute des Deutschen Schwimmverbands im Becken (14 Medaillen) abrundeten: Isabel Gose und Maya Werner holten Silber und Bronze über 400 Meter Freistil. Über dieselbe Distanz kraulte der Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordhalter Lukas Märtens zehn Minuten später ebenfalls noch auf Rang drei. Als in Saint-Denis das Wasser abgelassen wurde aber stand fest: Es war Liebmann, der seinem Verband die einzigen beiden goldenen Medaillen im Pool beschert hatte. Und nicht nur das.