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27.11.2025
11:00 Uhr
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Als Chefin der Grünen Jugend hat Jette Nietzard provoziert – bis sie den Rückhalt verlor. Am Ende wurde ihr Mobbing vorgeworfen. Warum sie nichts bereut.

Wir treffen Jette Nietzard, 26, kurz nach der Verabschiedung aus ihrem Amt als Co-Vorsitzende der Grünen Jugend. In einem Foto-Studio in Berlin-Mitte sitzt sie mit pinker Bomberjacke. Sie wirkt erleichtert, sie war gerade im Urlaub. Aber man merkt ihr auch die Enttäuschung darüber an, den Rückhalt und die Bedeutung verloren zu haben. Seit ihrem letzten Shitstorm sind einige Monate vergangen, doch Nietzard ist noch lange nicht fertig. DIE ZEIT: Sie sind Mitte Oktober aus Ihrem Amt als Co-Vorsitzende der Grünen Jugend ausgeschieden. In Ihrer Instagram-Bio nannten Sie sich danach "amts- und würdelos". Wo war die Würde geblieben?