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17.12.2025
18:36 Uhr
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Ein Japaner hat auf einer Deutschland-Reise einen Schlaganfall. Monatelang liegt er in einer Hamburger Klinik, seine Betreuerin kämpfte für seine Rückkehr nach Hause.

Ein 88-Jähriger Mann aus Japan reiste im April als Tourist nach Hamburg ein, allein. Dann erlitt er einen Schlaganfall und kam ins Krankenhaus. Dort fühlte sich lange niemand für ihn verantwortlich, der Mann hat kaum Angehörige – weshalb ein Gericht ihm eine Berufsbetreuerin zur Seite stellte: Anja Schoop. Seine Lage verschlechterte sich gravierend, am Ende blieb der Japaner acht Monate in Hamburg. Schoop ist wütend, dass alles so lange gedauert hat. Wir erreichen sie telefonisch. DIE ZEIT: Frau Schoop, wie geht es Ihrem Klienten?