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12.02.2026
17:01 Uhr
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In der TV-Serie "Dawson's Creek" spielte James Van Der Beek den nerdigen Teenager, den man selbst gern gekannt hätte. Jetzt ist der Schauspieler mit 48 Jahren gestorben.

Es ist gerade eine schwere Zeit, auch für Fernsehfamilien. Erst vor zwei Wochen ist Catherine O'Hara gestorben, die vor allem bekannt war als Mutter aus Kevin – Allein zu Haus und der langlebigen Comedyserie Schitt's Creek – und damit auch als kollektive Medienmutter von mindestens zwei TV-Generationen. Und jetzt ist auch noch James Van Der Beek tot: ein Bruder für alle, die mit Dawson's Creek aufgewachsen sind. Die Serie, die in den USA von 1998 bis 2003 auf dem kleinen Sender The WB lief und in Deutschland von Sat.1 und ProSieben im Nachmittagsprogramm am Wochenende versendet wurde, hat nie zu den erfolgreichsten im TV gehört, aber sie hat Menschen geprägt und das Fernsehen ein Stück weit verändert. Van Der Beek spielte darin zweifellos die Rolle seines Lebens, den Teenager Dawson Leery aus Capeside, einer fiktiven Stadt im US-Bundesstaat Massachusetts. Ein introvertierter Kinofan war dieser Dawson, einer, der davon träumte, Filme zu drehen wie sein Idol Steven Spielberg. Seine Welt bestand im Wesentlichen aus Elternhaus, Schulfreundinnen und -freunden, aus Menschen, die ständig clevere Dinge voller Popkulturwissen sagten, die echte Teenager und natürlich auch deren Eltern niemals gesagt hätten.