|
02.12.2025
18:22 Uhr
|
Popstars, Influencer, sonstige Gen-Z-Leute: Sie alle nerven in "I Love LA" gleichermaßen. Trotzdem ist die Serie sehr lustig – und ihre Erfinderin bestimmt bald ein Star.

Gut zwei Jahre lang rumorte es im Internet, dem Geburtsort von Rachel Sennott, um ein "unbetiteltes Projekt", an dem die Schauspielerin und Autorin angeblich arbeitete. Es gab Hoffnungen und noch größere Erwartungen. Anfang November erschien dieses Projekt dann in den USA beim Streamingdienst HBO unter dem Namen I Love LA. In New York wiederum, dem Studienort von Rachel Sennott, geriet man nach der Veröffentlichung der Serie in kein anderes Gesprächsthema häufiger hinein. "Die erste Folge – meh!", hörte man dann im Vorbeigehen, aber ab der zweiten werde sie so richtig gut. Hinzu kam allgemeines Erstaunen über Sennotts kometenhafte Karriere: "Vor ein paar Jahren habe ich sie noch in einem winzigen Comedyclub in Brooklyn gesehen", sagte jemand und erhielt daraufhin die kennerhafte Antwort: "Das war halt auch vor Shiva Baby."