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20.12.2025
06:07 Uhr
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Wenn die Handballer ihre neue Führung wählen, steht die Zukunft des Sports mit auf dem Spiel. Ein Deutscher will gewinnen. Doch da ist ja noch der 81-jährige Amtsinhaber.

Als die Handballerinnen am Sonntag ihre WM-Medaillen erhielten, war der Boss nicht da. Normalerweise ist die Siegerehrung ein Pflichttermin für den obersten Handballer. Doch der 81-jährige Hassan Moustafa war in Ägypten geblieben. Statt den Frauen zu gratulieren, sei er fleißig, hieß es aus seinem Verband. Der Präsident des Welthandballverbandes (IHF) bereite den Kongress vor. Der Kongress seines Handball-Weltverbandes IHF am kommenden Sonntag: Es wird entweder nochmal eines seiner Gaunerstücke. Oder die letzte Show. Moustafa führt den Welthandballverband ununterbrochen seit 2000 und auf spektakuläre Weise. Wer es mit good governance hält, sollte besser nicht weiterlesen. Sein Führungsstil hat ihm den Beinamen Pharao eingebracht.