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10.12.2025
15:55 Uhr
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Laut dem neuen Mietenspiegel sind die Wohnungsmieten in Hamburg zuletzt kaum gestiegen. Das wäre eine gute Nachricht. Aber es ist nicht so, wie es aussieht.

Alle Jahre wieder – alle zwei, genau genommen – liefert der neue Mietenspiegel den Hamburger Mieterinnen und Mietern eine unangenehme Bescherung. Denn in den Wochen danach hagelt es Mieterhöhungen. Das liegt daran, dass der Mietenspiegel – eine Tabelle mit zehn Spalten und neun Zeilen – ein "Instrument zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete" ist, wie die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen schreibt. Sie ist Grundlage dafür, um wie viel Vermieterinnen und Vermieter die Miete anheben dürfen. Maximal zehn Prozent über der "ortsüblichen Vergleichsmiete" darf die Miete liegen und binnen drei Jahren maximal 15 Prozent steigen.