Zeit 20.01.2026
05:37 Uhr

(+) Grönland und die USA: Wird es den Republikanern zu viel?


Die Expansionsfantasien des US-Präsidenten bringen seine Partei in eine schwierige Lage. Mehrere Senatoren distanzieren sich, einige drohen mit Widerstand.

(+) Grönland und die USA: Wird es den Republikanern zu viel?
Die derzeitige außenpolitische Hyperaktivität des US-Präsidenten droht nicht nur die internationalen Partner der Vereinigten Staaten zu überfordern, sondern weckt auch zunehmenden Widerstand in den eigenen Reihen. Das gilt besonders für den US-Kongress und hier speziell den Senat, wo immer noch eine Reihe traditioneller Konservativer vertreten ist. Manchmal wird es selbst Donald Trumps Republikanern zu viel. Offener Widerspruch war in den vergangenen Tagen etwa von den Senatoren Lisa Murkowski (Alaska), Thom Tillis (North Carolina), Mitch McConnell (Kentucky) und Rand Paul (Kentucky) zu hören. Murkowski, die den Senatsausschuss für die Arktis leitet, verwies in einer Stellungnahme auf die lange historische Allianz zwischen den USA und dem Königreich Dänemark, zu dem Grönland gehört, und fügte hinzu: "Wir müssen (Grönland) als Verbündeten und nicht als Vermögenswert betrachten und uns auf eine fortgesetzte Partnerschaft statt auf Besitz konzentrieren." Eine gewaltsame Annexion des Gebiets würde "sowohl unsere nationale Sicherheit als auch unsere internationalen Beziehungen beeinträchtigen".