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02.02.2026
09:21 Uhr
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Bei der Grammy-Verleihung wird der Rapper Bad Bunny zur Stimme des Widerstands gegen Donald Trump. Er ist nicht der Einzige, der an diesem Abend seiner Wut Luft macht.

Am Sonntagabend wurden in Los Angeles zum 68. Mal die Grammys vergeben, die wichtigsten Musikpreise der Welt oder wenigstens der USA, und man verrät nicht zu viel, wenn man sagt, dass in diesem Jahr dabei ordentlich etwas geboten wurde. Es gab dramatische politische Ansprachen zu hören, aber auch eine geradezu alttestamentarisch zornige Predigt; der Rapper Tyler the Creator ließ auf der Bühne eine Tankstelle errichten, um diese dann in die Luft zu sprengen; eine der größten Songwriterinnen der Gegenwart, Billie Eilish, erhielt einen Preis aus der Hand einer der größten Songwriterinnen aller Zeiten, Carole King; Justin Bieber daddelte nur mit Boxershorts bekleidet auf einer Loopstation herum; Sabrina Carpenter hatte sich für die Darbietung ihres Songs Manchild eine ganze Flughafenabfertigungshalle aufbauen lassen, einen Grammy bekam sie dafür indes nicht. Die meisten Grammys bekam ein Sänger aus Puerto Rico, Bad Bunny.